Ein einfacher Überblick über die Microsoft Office Lizensierung

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Und warum man Office 365 nutzen sollte

Derzeit setzen treffen wir im Mittelstand im Wesentlichen drei unterschiedliche Microsoft Office-Lizensierungen an:

  • Einzellizenzen in Form sogenannter Key-Cards.
  • Microsoft Open Vertrag für die Nutzung am Terminal-Server
  • Office365 Lizenz

Die FPP Lizenz, die bunte Verpackung

Das größte Problem stellt dabei die Lizensierung über die Key-Card in Form der FFP (Full Package Produkt) Lizenz dar. Diese „Packerl“-Lizenz hat ein paar wesentliche Nachteile:

  • Die Lizenz ist nach der Aktivierung unveränderlich an ein privates Microsoft Konto gebunden.
  • Sie gilt nur für jeweils einen PC, trotz der Lizensierung an ein persönliches Microsoft-Konto
  • Sie erhält keine Funktionserweiterungen bzw. Funktions-Updates sondert gilt als „zu nutzten wie gekauft“.
  • Sie darf nicht auf einem Terminalserver oder ähnlichem eingesetzt werden.
  • Es gibt keine Support-Unterstützung von Microsoft. Der Support muss vom Verkäufer bereitgestellt werden.

Aus diesem Grund haben wir in Umgebungen mit mehr als 3 Usern schon lange aufgehört diese Lizenzform zu vertreiben.
Gerade die Bindung an ein privates Microsoft-Konto wiederspricht dem Einsatz in größeren Umgebungen.

Beim Wechsel von Mitarbeitern oder Computern stellt dies in der Regel ein Problem in der Lizensierung vor allem aber in der Administration dar.

Das Microsoft Open Lizenz Programm

Die Open Verträge waren in der Vergangenheit die bessere Lizenzform für Unternehmen.

  • Die Lizenzen wurden für das Unternehmen lizensiert und konnten jederzeit neu zugewiesen werden.
  • Der Umfang der Nutzungsrechte ist größer. Z.B. dürfen diese Lizenzen auch auf Terminalservern eingesetzt werden.

Gegen Aufpreis gibt es auch eine Software Assurance, Die „Wartung“ beinhaltet z.B. das Recht innerhalb der Laufzeit dieser Software Assurance (meist drei Jahre) die jeweils aktuelle Version der Software einzusetzen,

Preislich ist diese Variante am oberen Ende. Diese Lizenzen haben den höchsten Preis und mit der Software-Assurance kommen noch einmal ca. 50% Wartungsgebühr für drei Jahre dazu.

Die Office 365 Lizensierung, flexibel und günstig

Inzwischen hat sich in vielen Fällen die sogenannte Cloud-Lizensierung über Office 365 durchgesetzt.

Im Gegensatz zu den beiden vorigen Lizenzformen erwirbt man dabei jedoch kein dauerhaftes Nutzungsrecht, sondern mietet die Software in der jeweils aktuellen Version.

Ein weiterer, wesentlicher Unterschied ist, dass die Lizenzform an Personen im Unternehmen und nicht an Computer oder Geräte gebunden ist.

Der jeweilige Benutzer darf eine Office Lizenz dann aber z.B. auch auf bis zu fünf dieser Person zugewiesenen Computern einsetzen. Also z.B. auf einen PC in der Firma, dem Notebook, einem Terminalserver und einem Home-PC.

Die Lizenzsteuerung erfolgt über ein Cloud-Portal, welches in das Office 365 Portal integriert ist. Dort können die Lizenzen völlig beliebig den Personen zugewiesen aber auch wieder entfernt werden.

Dabei bleibt das Unternehmen aber sehr flexibel. Je nach Vertragsart und Preisstaffel sind die Lizenzen monatlich oder jährlich anpassbar.

Nur die über diese Art lizensierten Microsoft Office Programme werden laufend mit neuen Funktionen versorgt und gegebenenfalls neuen Umgebungen und Anforderungen angepasst.

Der Support wird von Microsoft und dem jeweiligen Vertriebspartner erbracht.

Preislich kann man ganz grob kalkulieren, dass die Mietkosten auf drei Jahre in etwa einer ähnlichen Kaufversion entsprechen. Durch das mehrfache Installationsrecht und die flexible Anpassung stellt diese Lizenzform tatsächlich auch meist die kostengünstigste Variante dar.

Zudem ist die Office 365 Lizensierung nahtlos mit den integrierten wie auch optionalen Diensten in Office 365 wie z.B. dem Exchange Online vernetzt. Im Office 365 sind viele Dienste bereits in die reinen „Lizenz-Produkte“ integriert.

Damit erhält der Kunde, der über Office 365 lizensiert, neben der besseren Lizenz für eine lokale Installation auch das Nutzungsrecht auf z.B. OneDrive vor Business, Skype for Business, Micosoft Forms und viele weitere Dienste.

Über Michael

High-Tech-Junkie
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