Microsoft Cloud-Vertrag

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Um die Microsoft Cloud Dienste nutzen zu können, müssen Kunden dem Microsoft Cloud-Vertrag in seiner jeweils zum Vertagsabschluss gültigen Form zustimmen.

Als Microsoft Partner welcher Ihnen die Microsoft Cloud-Lizenzen vermittelt, sind wir verpflichtet dafür Sorge zu tragen, dass Sie als Kunde den Microsoft Cloud-Vertrag aktzeptiert.

Sollten Sie dem Vertrag nicht zustimmen, so dürfen wir keine Lizenzen an Sie ausliefern.

Bitte lesen Sie den Vertrag sorgfältig durch und bestätigen Sie uns, falls noch nicht geschehen, die Zustimmung z.B. in einfache Worten per E-Mail.

Die meisten Kunden in Deutschland betrifft nur der einfache Microsoft Cloud Vertrag wie er hier als PDF zu finden ist:

Microsoft Cloud-Vertrag DE (September 2017)

Sollten Sie einer Gruppe von Berufsgeheimnisträgern angehören, welche im §203 StGB definiert ist, so gilt für sie auch die Zusatzvereinbarung für Berufsgeheimnisträger.

Diese finden Sie ebenfalls als PDF hier:

Microsoft Cloud Agreement Berufsgeheimnisträger Zusatzvereinbarung DE

In der Funktion als Microsoft Cloud Solution Partner können wir den vorliegenden Vertrag weder verändern noch rechtlich bewerten.

Der nur 11 Seiten in großer Schrift verfasste Vertrag ist jedoch aus unserer Sicht eine faire Vereinbarung mit Rechten und Pflichten beiderseits.

Er regelt die folgenden Punkte:

  • Lizenzgewährung, Rechte und Bestimmungen.
  • Abonnements, Bestellungen.
  • Laufzeit, Kündigung.
  • Sicherheit und Datenschutz.
  • Gewährleistungen.
  • Verteidigung gegen Ansprüche Dritter.
  • Haftungsbeschränkung.
  • Support- und professionelle Dienste.
  • Sonstiges.
  • Definitionen.

Sollten Sie noch Fragen zum Microsoft Cloud-Vertrag oder zu der Beziehung

Microsoft – Partner – Kunde

haben, freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

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Ein einfacher Überblick über die Microsoft Office Lizensierung

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Und warum man Office 365 nutzen sollte

Derzeit setzen treffen wir im Mittelstand im Wesentlichen drei unterschiedliche Microsoft Office-Lizensierungen an:

  • Einzellizenzen in Form sogenannter Key-Cards.
  • Microsoft Open Vertrag für die Nutzung am Terminal-Server
  • Office365 Lizenz

Die FPP Lizenz, die bunte Verpackung

Das größte Problem stellt dabei die Lizensierung über die Key-Card in Form der FFP (Full Package Produkt) Lizenz dar. Diese „Packerl“-Lizenz hat ein paar wesentliche Nachteile:

  • Die Lizenz ist nach der Aktivierung unveränderlich an ein privates Microsoft Konto gebunden.
  • Sie gilt nur für jeweils einen PC, trotz der Lizensierung an ein persönliches Microsoft-Konto
  • Sie erhält keine Funktionserweiterungen bzw. Funktions-Updates sondert gilt als „zu nutzten wie gekauft“.
  • Sie darf nicht auf einem Terminalserver oder ähnlichem eingesetzt werden.
  • Es gibt keine Support-Unterstützung von Microsoft. Der Support muss vom Verkäufer bereitgestellt werden.

Aus diesem Grund haben wir in Umgebungen mit mehr als 3 Usern schon lange aufgehört diese Lizenzform zu vertreiben.
Gerade die Bindung an ein privates Microsoft-Konto wiederspricht dem Einsatz in größeren Umgebungen.

Beim Wechsel von Mitarbeitern oder Computern stellt dies in der Regel ein Problem in der Lizensierung vor allem aber in der Administration dar.

Das Microsoft Open Lizenz Programm

Die Open Verträge waren in der Vergangenheit die bessere Lizenzform für Unternehmen.

  • Die Lizenzen wurden für das Unternehmen lizensiert und konnten jederzeit neu zugewiesen werden.
  • Der Umfang der Nutzungsrechte ist größer. Z.B. dürfen diese Lizenzen auch auf Terminalservern eingesetzt werden.

Gegen Aufpreis gibt es auch eine Software Assurance, Die „Wartung“ beinhaltet z.B. das Recht innerhalb der Laufzeit dieser Software Assurance (meist drei Jahre) die jeweils aktuelle Version der Software einzusetzen,

Preislich ist diese Variante am oberen Ende. Diese Lizenzen haben den höchsten Preis und mit der Software-Assurance kommen noch einmal ca. 50% Wartungsgebühr für drei Jahre dazu.

Die Office 365 Lizensierung, flexibel und günstig

Inzwischen hat sich in vielen Fällen die sogenannte Cloud-Lizensierung über Office 365 durchgesetzt.

Im Gegensatz zu den beiden vorigen Lizenzformen erwirbt man dabei jedoch kein dauerhaftes Nutzungsrecht, sondern mietet die Software in der jeweils aktuellen Version.

Ein weiterer, wesentlicher Unterschied ist, dass die Lizenzform an Personen im Unternehmen und nicht an Computer oder Geräte gebunden ist.

Der jeweilige Benutzer darf eine Office Lizenz dann aber z.B. auch auf bis zu fünf dieser Person zugewiesenen Computern einsetzen. Also z.B. auf einen PC in der Firma, dem Notebook, einem Terminalserver und einem Home-PC.

Die Lizenzsteuerung erfolgt über ein Cloud-Portal, welches in das Office 365 Portal integriert ist. Dort können die Lizenzen völlig beliebig den Personen zugewiesen aber auch wieder entfernt werden.

Dabei bleibt das Unternehmen aber sehr flexibel. Je nach Vertragsart und Preisstaffel sind die Lizenzen monatlich oder jährlich anpassbar.

Nur die über diese Art lizensierten Microsoft Office Programme werden laufend mit neuen Funktionen versorgt und gegebenenfalls neuen Umgebungen und Anforderungen angepasst.

Der Support wird von Microsoft und dem jeweiligen Vertriebspartner erbracht.

Preislich kann man ganz grob kalkulieren, dass die Mietkosten auf drei Jahre in etwa einer ähnlichen Kaufversion entsprechen. Durch das mehrfache Installationsrecht und die flexible Anpassung stellt diese Lizenzform tatsächlich auch meist die kostengünstigste Variante dar.

Zudem ist die Office 365 Lizensierung nahtlos mit den integrierten wie auch optionalen Diensten in Office 365 wie z.B. dem Exchange Online vernetzt. Im Office 365 sind viele Dienste bereits in die reinen „Lizenz-Produkte“ integriert.

Damit erhält der Kunde, der über Office 365 lizensiert, neben der besseren Lizenz für eine lokale Installation auch das Nutzungsrecht auf z.B. OneDrive vor Business, Skype for Business, Micosoft Forms und viele weitere Dienste.

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Server 2019 als Terminalserver ungeeignet

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Bitte entschulden Sie zunächst einmal die reißerische Überschrift, aber ich habe in den letzten Wochen gelernt, dass die Information noch nicht bei jedem angekommen ist.

Natürlich lässt sich mit dem Windows Server 2019 fast genau so wie beim Vorgänger, dem Server 2016, ein RDP-Server also ein Remote Desktop Szenario aufsetzten.

Der Server 2019 bring jedoch an dieser Stelle zwei wesentliche, einschneidende Änderungen welche den Einsatz als RDP-Server in vielen Fällen verhindern.

  • Office 365 wird auf Windows Server 2019 nicht unterstützt.
  • Keine Unterstützung von RemoteFX mit Server 2019.

Kein Office 356 auf Server 2019

Das ist in meinen Augen der ein echter Showstopper. In einem RDS-Szenario mit Windows Server 2019 als RDS-Host wird ausschließlich Office in den Perpetual Lizenz also einer dauerhaften Lizenz ohne regelmäßige Funktionsupdates supportet.

Das ist in mehrfacher Hinsicht schwer zu verdauen. Gerade jetzt wechseln wir aus vielerlei guten Gründen gerade an allen Stellen auf Lizenzmodel CSP, also Office 356.

Für einen Terminalserver unter Windows Server 2019 müssten wir also weiterhin Perpetual Lizenzen über die Open Volume Lizensierung verwenden. Je nach Szenario der möglichen Mehrfachinstallation unter Office 365 kommen wir auch wieder in das Thema der Mehrfachlizensierung.

Aus Kundensicht viel einschneidender, der Funktionsumfang von Office 365 und der Perpetual Lizenz driftet mit zunehmendem Tempo auseinander. Das Look & Feel und der Funktionsumfang ist unterschiedlich.

Keine RemoteFX Unterstüztung unter Server 2019

Ok, zugergeben, die Anzahl der Installationen welche die Graphik-Funktionen von RemoteFX verwenden mag keine wesentliche Rolle spielen.

Ich dagegen habe die RemoteFX Funktion sehr gerne verwendet, um Remote USB Ports an die RDP-Session durchzuleiten. Damit ist unter Windows Server 2019 auch Schluss.

Gründe und Ausblick

Was jetzt kommt, ist eine sehr persönliche Betrachtung. Natürlich fragt man sich, warum Microsoft das tut?

Nun, wenn wir die Entwicklung von Windows Server ansehen, dann stellen wir fest, das wir uns hier immer mehr von der bekannten GUI verabschieden. Die Installationsoption als Core-Variante wird immer häufiger der Standard. Tools wie Windows Admin Center tragen dem Rechnung und machen die Verwaltung von „Core-Servern“ einfach und praktikabel. Microsoft empfiehlt die Core-Installation als Standard.

Wer weiß, ob die nächste Serverversion überhaupt noch eine eigene GUI bringt? Und ohne eine dem Deskop-System ähnliche GUI ist auch ein RDP-Server nicht denkbar.

In meinen Augen lässt Microsoft hier den klassischen RDP-Server langsam sterben.

Windows 10 Multi-Session-Host

Das der klassische RDP-Server sterben sollte, wäre in meinen Augen kein Drama, steht doch schon der nächste Stern am Horizont.

Mit Windows 10 Mulit-Sesscion-Host bringt Microsoft das Client-Betriebssystem in die RDP-Serverrolle mit echten Multi-Session Eigenschaften.

Damit kann eine oder gar mehrere Installationen solcher Windows 10 Versionen den Terminalserver ersetzten.

Und endlich arbeiten die RDP-User tatsächlich auf einem echten Client-Betriebssystem und nicht mehr auf einem „verbogenen“ Server.

Denken wir an die Third-Party-Anwendungen die sich meist auch recht schwer taten, Ihre Software sowohl für den Client wie auch für einen RDP-Server bereitzustellen. Auch wenn hier die wirklichen Herausforderungen wie Profiles und Registry erhalten bleiben. Mir gefällt der Ausblick.

Zwei Punkte trüben die Vorfreude auf das Windows 10 Mulit-Session-Host: Zum einen ist Microsoft hier zeitlich in Verzug. Die Lösung ist seit einigen Tagen erst in der Public-Beta, zum anderen wird das neue OS (zunächst?) nur auf Azure gehostet angeboten.

Letzteres stellt zwar eine neue Herausforderung dar, aber tatsächlich bietet es in den meisten Szenarien die passende Lösung.

Und wenn nichts passt?

Für alle Installationen, in denen weder die eingeschränkten RDP-Funktionen von Windows Server 2019 noch das Windows 10 Mulit-Session-Host in Azure die passende Lösung darstellt, empfiehlt Mircosoft weiterhin auf Windows Server 2016 als RDP-Host zu setzen.

Eine eher fahl schmeckende Alternative. Windows Server 2016 verlässt bereits Januar 2022 den grundlegenden Support und schwenkt dann in den erweiterten Support. Für einen Server oft kein schwerwiegender Zeitpunkt. Für eine Server als RDP-Host in meinen Augen schon. Mit dem Ablauf des grundlegenden Supports wird es keine Funktions-Updates und Anpassungen mehr geben. Damit wird sich Bedienung, Funktionen und evtl. auch Kompatibilität mit neuere Anwendersoftware weiter vom Client-Betriebssystem Windows 10 entfernen.

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